Rhodesian Ridgeback Deckrüde Skiska Greets Lionhoonds
Unser Deckrüde hört auf den Namen „Kongo“ – aber trotz dieser geographischen Bezeichnung, die ihn in der Tradition alten afrikanischen Bluts verankert, ist er ein echter Kosmopolit.
Die legendäre Züchterin Linda Costa, wanderte im Jahr 2000 von Zimbabwe nach Australien aus und nahm dort die in ihrer alten Heimat begonnene Zucht von Ridgebacks wieder auf.
Ihre tiefdunkle Hündin Sarula Gukativwa (Tiwa, deren hervorragende Qualitäten und legendäre Schönheit den Autor Stig Carlson immerhin bewogen, ihr ein Kapitel in seinem Buch unter der Überschrift „Rhodesian Ridgebacks heute“ zu widmen) verpaarte sie mit einem Rüden aus Zimbabwe, Takunda.
Auch er und seine Eltern gehören zur Weltspitze der Rhodesian Ridgebacks (
www.takunda-shaka.com/pedigree.htm). Aus diesem Wurf stammt Sarula Maswazi, Skiskas Vater. (
Seine Showresultate). Er wurde verpaart mit einer ebenfalls tiefdunklen, australischen Championatshündin aus dem Skiska Kennel.
Geboren wurde er also auf der anderen Seite des Globus, in Australien, aber dann abgegeben in die USA. Dort geriet er in katastrophale Verhältnisse und wir haben wir ihn im August 2008 freikaufen können. Um nun hoffentlich ein erfülltes Leben im vom Klima nicht mehr so begünstigten Europa führen zu können. Als er zu uns kam litt er unter diversen Bissverletzungen, stark entzündeten Ohren und Augen und wurde geplagt von Flöhen und Milben. Es war erschreckend zu sehen, was Gewinnsucht und Ignoranz aus einem so stolzen Tier machen können. Menschen nahm er zunächst (lieber?) nicht mehr wahr, so dass wir zunächst fürchteten, er könne taub sein. Zum Glück haben wir nach 6 Monaten intensiver Betreuung und Aufbau seiner stark angeschlagenen Psyche wahrnehmen dürfen, dass er endlich Kontakt zu Menschen aufgenommen hat.
Allerdings fürchtet er sich heute immer noch vor allen großen und fülligen Menschen – allen anderen würde er gerne auf den Schoss klettern. Seine Wunden sind verheilt, nur, ohne Narben ist er nicht geblieben. Er ist ein sehr schöner, sanfter aber auch wachsamer Rüde, der Aggressionen möglichst aus dem Weg geht.
Wir sind glücklich, dass er jetzt seelisch und körperlich gesund geworden ist. Heute hört er einigermaßen gut, wenn er denn will. Aber sein angeborener Stolz ist ihm nicht abhanden gekommen, er präsentiert sich seinen Mädchen gegenüber immer von seiner besten Seite und ist sehr verschmust und anhänglich seiner Menschenfamilie gegenüber.
Untersuchungsergebnisse:
Skiska Greets, HD A2, EDfrei, OCD frei, Coronoid frei, Herz EKG ohne Befund, Schilddrüsenprofil ohne Befund, DNA, Hämophilie ohne Befund