Livernose Rhodesian Ridgebacks – meine große Liebe

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Die erste Begegnung mit einem livernose Rüden hatte ich in Dortmund vor Jahren bei einer Ausstellung. Zu dieser Zeit war dieser Farbschlag weder bei Richtern noch Züchtern sehr beliebt. Was dieser – für mich wunderschöner Rüde aus Polen – auch zu spüren bekam.

Ich war hingerissen von seiner Ausstrahlung und der Ruhe, die er zeigte. Von seinen wunderschönen Augen und dem Goldton seines Felles – ein livernose Ridgeback musste es unbedingt sein.

Allerdings hatte ich keine Ahnung von diesem Farbschlag, auch nicht von Züchtern, die livernose Welpen erwarteten. Also fragen, sich schlau machen, suchen und dann auch finden. Da ich züchten wollte, konnte es nicht „Nachbars Lumpi“ sein. Nein, ich wollte eine Livernose Hündin von hervorragenden Eltern und natürlich sollte die Aufzucht genauso gut sein.

In Wien bei Frau Lichtenauer fanden wir genauso eine Hündin – mit einer wirklich braunen Nase, wunderschönen Augen und einem Haarkleid wie die Sonne. Wir waren begeistert. Unsere Baggi hat sich dann auch super entwickelt und auf Ausstellungen im VDH mehrmals V1 erhalten. Unser ganzer Stolz – sogar von einer Richterin aus Südafrika. Also hatte sie erst einmal optisch alle Voraussetzungen Welpen zu bekommen. Die Untersuchungen wurden alle mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen und der Wesenstest war sowieso kein Problem.

Die nächste Herausforderung bestand darin einen sehr schönen livernose Rüden finden, der noch nicht alles Weibliche beglückt hat, sozial verträglich und leicht zu händeln ist. Unser Ziel war es Welpen zu bekommen, die nicht die ganze Hütte zerlegen, sowohl schön als auch gesund und sozial verträglich sind.

Wer in Europa hat schon einen Garten von mindestens 5000 m2 und geht täglich auf die Jagd, dann doch eher in den Supermarkt. Es war also nicht ganz so einfach. Welpen – wie im Internet dargestellt – die das Wohnzimmer und die Küche zerlegen und Garten umpflügen, wollten wir nicht haben. Denn wir haben uns nicht zugetraut so viel Masochisten zu finden, die einen solchen Welpen von uns wollten.

Nach einiger Zeit fanden wir einen livernose Champion in den USA und begannen mit ihm und unserer Baggi unsere livernose Zucht. Unser Fazit: für uns sind livernose Ridgis immer noch eine große Liebe. Natürlich gilt dies auch für unsere Schwarznasen Babies – also liebe Besitzer eines Ridgis mit schwarzer Nase, bitte nicht hauen.

„Warum einen livernose Ridgeback/Braunnase?“

Livernose Rhodesian Ridgebacks haben gemäß des Rassestandards eine rotbraune, leberfarbene Nase, die mit bernsteinfarbenen Augen kombiniert sein muss. Um die livernose Ridgeback’s ranken sich manche Legenden.

Das Gen zur Vererbung einer leberfarbenen Nase wird, soweit man heute weiß, rezessiv vererbt, d.h. wenn man einen reinen schwarznasigen Rhodesian Ridgeback mit einem Gentragenden verpaart, werden keine livernose Ridgeback’s in dem Wurf zu erwarten sein, da sich das Gen für die schwarzen Nasen dominant vererbt.

Aber die Welpen aus dieser Verpaarung werden alle Genträger für livernose sein. Wenn man diese dann wieder mit einem Genträger verpaart, werden aus dieser Verbindung dann neben Schwarznasen auch eben livernose Welpen geboren. Die Fellfarbe der livernose Ridgeback’s ist meist heller.

Spektakulär wird ein livernose Ridgeback, wenn zu der eben tatsächlich leberbraunen Nase – oft sind sie eher in das rosafarbene gehend, mit auch rosageränderten Augen, was eben nicht korrekt ist – eine starkpigmentierte, kräftige Rotfärbung des Felles mit einhergeht.

Sowohl auf Ausstellungen als auch privat, zieht ein solcher Hund die Blicke auf sich.

Wenn man in die bernsteinfarbenen Augen blickt, hat man oft den Eindruck, in diesem Blick läge Tiefe, Schärfe, Intelligenz, Wissen und das Bewusstsein um die eigene Kraft und das Können.

Aufgrund dieses Blickes ranken sich vermutlich auch um die livernoses Ridgeback’s entsprechende Legenden.

Sie sollen über eine besondere Intelligenz verfügen und im Wesen etwas sanfter sein, aufgrund der nachgesagten Sensibilität.

Tatsächlich lässt ein livernose Ridgeback keinen Betrachter kalt.

Entweder verfällt man ihm oder man mag ihn gar nicht.

Der einem tief in die Seele schauende, wissende Blick dieser tiefgründigen Augen eines livernose Ridgi’s hat eine Aura der Magie, was sicher zu den nachgesagten Charakteristika der livernose Ridgeback geführt hat.

Etwas Besonderes sind sie schon allein wegen ihres Erscheinungsbildes.

Wer einen livernose Ridgeback in natura sieht, wird sich dem Zauber, der von ihm ausgeht nur schwer entziehen können, wen dies nicht erreicht, der wird es auch durch Rationalität nicht erlangen können.

Gerade bei den Kennern der Rasse nährt sich im Herzen oft ein sehnendes Gefühl einen solchen Hund einmal sein Eigen nennen zu können oder mit ihnen zu züchten.

Ob in dem Blick eines livernose Ridgeback’s die Weite Afrikas liegt, oder ob es das beschriebene Wesen ist – wer mag dieses Geheimnis ergründen?

Schönheit entsteht im Auge des Betrachters.

Ich habe noch keine Ausstellung gesehen, bei der ein livernose Ridgeback nicht Neugier und Bewunderung hervorrief.

Seiner Aura entziehen kann sich wohl keiner.